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Wer ständig erschöpft ist, sollte einen Arzt aufsuchen

Sich gelegentlich müde oder ausgelaugt zu fühlen, ist vollkommen normal. Ist man hingegen ständig erschöpft, sollte man die Ursachen dafür von einem Arzt abklären zu lassen, um ernste Erkrankungen auszuschließen.

Nach einem harten Arbeitstag ist jeder müde, und immer wieder hat man Phasen, in denen man nicht ganz so leistungsfähig ist als sonst. Infektionskrankheiten wie eine Grippe oder ein grippaler Infekt wirken oft noch einige Zeit nach, sodass man sich schlapp fühlt, obgleich die Beschwerden bereits abgeklungen sind. Das alles sind ganz normale körperliche Erscheinungen, die nicht weiter bedenklich sind. Wer jedoch ohne erkennbaren Grund ständig erschöpft ist, sollte einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen.

Starke Belastungen im beruflichen oder privaten Leben führen oft dazu, dass man sich nicht mehr richtig entspannen kann und die Gedanken nicht zur Ruhe kommen wollen. Die Folge davon sind Schlafstörungen, die sich auch auf die Leistungsfähigkeit des Körpers auswirken. Viele versuchen dann, die Müdigkeit mit koffeinhaltigen Getränken oder Präparaten zu beseitigen. Das kann zwar kurzzeitig erfolgreich sein, verschlimmert aber auf lange Sicht das Problem, da man bei zu hohem Koffeinkonsum abends noch schlechter einschlafen kann. Oft verschwinden die Beschwerden von alleine, wenn es Beruf oder Privatleben wieder etwas ruhiger zugeht. Fühlt man sich bei der Arbeit hingegen ständig körperlich oder seelisch überlastet, kann dies zum sogenannten Burn-out-Syndrom führen. Diese sollte ebenso wie Depressionen ärztlich behandelt werden. Beide Erkrankungen äußern sich unter anderem dadurch, dass man sich ständig erschöpft fühlt und unter Schlafstörungen leidet.

Es muss aber nicht zwingend eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. Menschen mit einem niedrigen Blutdruck neigen beispielsweise generell zu Müdigkeit und fühlen sich insbesondere bei hohen Temperaturen schnell schlapp. Hier können Kaffee und schwarzer Tee helfen, sollten aber nur am Morgen getrunken werden. Auch Wechselduschen und viel Bewegung helfen dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Eine weitere häufige Ursache für dauerhafte Erschöpfungszustände ist ein Vitaminmangel, der sich unter ärztlicher Anleitung schnell durch eine Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Präparaten beheben lässt.