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Ausbildung zum Fahrlehrer - ein neuer Beruf?

Für die Ausbildung zum Fahrlehrer müssen gewisse Mindestvoraussetzungen erfüllt sein. Leider müssen die Kosten von mehreren Tausend Euro vom Anwärter selbst getragen werden.

Wer glaubt, als Fahrlehrer mit wenig Arbeit viel Geld verdienen zu können, ist heutzutage auf dem falschen Fuß. Wegen der Wirtschaftskrise ist das Geld für viele Familien knapper, sodass nicht mehr alle Eltern ihren Kindern den Führerschein ermöglichen können. Zu dem Beruf des Fahrlehrers gehören heute eine hohe Konkurrenz und unregelmäßige, anstrengende Arbeitszeiten. Sollte also jemand eine Ausbildung zum Fahrlehrer anstreben, sollte er sich um diese Gegebenheiten bewusst sein. Natürlich kann dieser Beruf sehr viel Spaß bringen. Für die Ausübung des Berufs wird ein Fahrlehrerschein benötigt. Mindestanforderung ist der Fahrlehrerschein der Klasse BE, im Anschluss können die Fahrlehrerscheine der Klassen A, CE und DE erworben werden.

Für die Ausbildung zum Fahrlehrer mit dem Fahrlehrerschein der Klasse BE müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Hierzu gehört, dass bei der Abschlussprüfung das 22. Lebensjahr erreicht sein muss. Zusätzlich muss der Fahrlehrer geistig, körperlich und fachlich geeignet sein. In den meisten Fällen wird eine amtsärztliche Untersuchung verlangt. Es sollte mindestens ein Hauptschulabschluss mit einer anerkannten Berufsausbildung, die Führerscheine A, BE und CE und eine ausreichende Fahrpraxis vorliegen. Zu beachten ist, dass der Beruf innerhalb der ersten drei Jahre nach Erwerb des Fahrlehrerscheins ausgeübt werden muss. Nach Überschreiten dieser drei Jahre verfällt nämlich die Ausbildung. Die Ausbildung verläuft in zwei Stufen: Besuch der Fahrlehrer-Ausbildungsstätte und Praktikum. Die Ausbildung findet in Ganztagskursen statt. Bereits nach drei Monaten findet die Fahrprüfung statt, die Fachkundeprüfung wird dagegen erst nach fünf Monaten absolviert. Der Auszubildende absolviert bei einer Ausbildungsfahrschule ein viereinhalbmonatiges Praktikum. Darin gibt er theoretischen Unterricht, gibt Fahrstunden und fährt Prüfungen. Bei diesen Tätigkeiten wird er immer durch einen Fahrlehrer begleitet. Die Kosten für Ausbildung müssen jedoch selbst getragen werden und belaufen sich meist auf mehrere Tausend Euro.